Valandovo & Mama Stina

M a z e d o n i  e n

Allgemeines:

Mazedonien ist einer der jüngsten Staaten Europas. Das Land ist ein Zentralstaat mit 123 Gemeinden. Es liegt im südlichen Zentralbalkan und grenzt and Serbien und Montenegro, Bulgarien, Griechenland und Albanien. Mazedonien präsentiert sich als Land mit Geschichte und Kultur. 1991 erklärte das Land seine Unabhängigkeit. Nationalfeiertag ist der 8. September.

Mazedonien hat ca. 2 Millionen Einwohner, davon 64,2 % Mazedonier, 25,2 % Albaner, 3,9 % Türken, 2,6 % Roma, 1,8 % Serben, 0,8% Bosniaken, 0,5% Vlachen und 1% andere.

Die Hauptstadt ist Skopje mit ca. 580.000 Einwohnern.

Die Landessprache ist Mazedonisch und regional Albanisch. Mazedonisch ist eine mit dem Serbischen aber noch mehr mit dem Bulgarischen verwandte Sprache. Das heutige Mazedonisch hat sich erst in der zweiten Hälfte der 19. Jahrhunderts entwickelt. Mazedonier haben das kyrillische Alphabet.

70% der Bevölkerung gehört der mazedonisch-orthodoxen Kirche an und 25% dem Islam.

Als kirchliche Feste und Feiertage werden die hohen christlich-orthodoxen Feste wie Weihnachten und Ostern gefeiert, jedoch nach dem alten julianischen Kalender, der genau 13 Tage nachgeht.

Die Schulpflicht besteht für Kinder im Alter von 7 – 15 Jahren. Universitäten gibt es in Bitola und Skopje.

Es besteht allgemeine Wehrpflicht für eine Zeitdauer von 9 Monaten.

Die Landeswährung sind Denar.

Die mazedonische Wirtschaft basiert auf Agrarerzeugnissen, Eisenverhüttung sowie Chemie- und Textilindustrie.

Bekannte Urlaubsgebiete des Landes sind der Dojran-See sowie der Ohrid- und Prespa-See. Die beiden letztgenannten zählen zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Das Klima ist im Gebirge des Landesinneren relativ rau. Im Allgemeinen liegt es im Übergang zwischen dem mediteranen und dem kontinentalen Klima.

Politik:

Innenpolitisch kocht immer wieder die Auseinandersetzung zwischen dem Mehrheitsvolk der slawischen Mazedonier und der großen Minderheit der Albaner hoch. Außenpolitisch ist die Situation von den Problemen mit den Nachbarstaaten geprägt: mit Albanien wegen der albanischen Minderheit, mit Griechenland wegen des Namensstreites, mit Bulgarien, weil es die Mazedonier nicht als eigenständiges Volk, sondern eigentlich zu den Bulgaren gehörig ansieht, und mit Serbien, weil sich Mazedonien von Jugoslawien abgespalten hat und auf Seiten der NATO im Kosovo-Konflikt stand.

Mazedonien pflegt sehr gute Beziehungen und Kontakte zu Deutschland, was sein wichtigster wirtschaftlicher und politischer bilateraler Partner ist. Außenpolitische Ziele sind er Beitritt zur EU und zur NATO.

 

Dies und Das über Land und Leute:

Familie und Kinder genießen in Mazedonien ein großes Ansehen und die Mazedonier sind sehr gastfreundlich. Man ist immer auf Gäste eingestellt und freut sich über Besuch.

Sei es eine Wohnung in der Stadt oder ein Haus auf dem Lande, die meisten Mazedonier besitzen eine Immobilie.

Hochzeit, Geburt und Tod sind gesellschaftliche Anlässe ersten Ranges, bei denen sich die gesamte Verwandtschaft, Freunde, Bekannte, Kollegen und Nachbarn treffen.

Mazedonier haben ein großes Interesse an allem Fremden. Westliche Ausländer werden geachtet und ausländische Erzeugnisse hoch geschätzt.

Das Frühstück spielt in Mazedonien eine untergeordnete Rolle, dafür sind Mittag- und Abendessen warme Mahlzeiten. Die mazedonische Küche ist sehr köstlich und vereint Einflüsse der orientalischen und europäischen Küche.

 

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